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DER ZIMMERMANN 12.2016: Leben mit Geschichte

Liebe Leserinnen, liebe Leser, der Sanierungspreis 16 geht in der Kategorie Holz an das Unternehmen Holzbau Schmäh aus Meersburg. Sebastian Schmäh ist ein technisch und handwerklich versierter und engagierter Zimmermeister. Seine Sanierungsarbeiten am Siegerobjekt, dem Komethof in Salem, zeigen, wie er den Spagat zwischen den zeitgemäßen Wohnanforderungen und dem Denkmalschutz gemeistert hat.

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Angela Trinkert. Bild: Radach

Das dafür notwendige Fachwissen hat er sich nicht zuletzt beim Verband der Restauratoren im Zimmererhandwerk e. V. angeeignet, dessen 1. Vorstand er ist. Aber allein die Sachkompetenz ist nicht genug, um Erfolg zu haben. Man muss sie auch vermarkten können, denn auch das Klappern gehört zum Handwerk.

„Moderne Handwerker zeichnet in Zukunft aus, wie sie über ihre Produkte, Mitarbeiter und Objekte reden. Preise sind in dieser Kommunikation Gold wert, weil sie zeigen, dass man seine Sache gut macht. Das ist ein Schlüssel dafür, dass mich die richtigen Kunden finden.“

So fasste Sebastian Schmäh beim Besuch unseres Filmteams seine Sicht auf den Sanierungspreis zusammen. Die Gewinner der Dachkategorien – Marcus Krämer aus Bottrop in der Kategorie Flachdach und Henryk Pinkert aus Dresden in der Kategorie Steildach – erzählten bei der feierlichen Preisverleihung in den Kölner Balloni-Hallen ebenfalls von ihren Plänen, den Sieg in Marketingkapital umzuwandeln. Einen Bericht von der Verleihung finden Sie ab Seite 8, weitere Bilder der Verleihung und des Gewinnerobjekts und unsere Siegerfilme auf www.sanierungspreis.de.

Als Marketinginstrument kann auch das lebenslange Lernen, also die Weiterbildung, dienen. Denn der Kunde möchte, dass Sie sich als Handwerker auf dem aktuellen Stand der Technik befinden, anstatt wie anno dazumal zu bauen. Der Spruch „So haben wir es schon immer gemacht“ kommt im Allgemeinen bei ihm nicht besonders gut an. Vielleicht wäre es ja ein guter Vorsatz für das kommende Jahr, sich mehr um die persönliche Weiterbildung und auch die der Mitarbeiter zu kümmern? Dafür bieten sich Seminare, einige Ideen dafür finden Sie in den Meldungen ab Seite 5 und in den Terminen auf Seite 34, oder auch eine Messe an. Im Januar findet in München die Messe BAU statt. Was Sie dort an Angeboten erwartet, können Sie auf Seite 24 nachlesen.

Aber bis dahin wünsche ich Ihnen zunächst einmal geruhsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Ihre

Angela Trinkert

PS: Kennen Sie bereits unsere App „HolzTraining“? Mit ihr können Sie sich auf eine Prüfung vorbereiten oder auch einfach mal kontrollieren, ob Sie sich noch auf dem aktuellen Stand der Technik befinden. Sie können sie sich in den gängigen Appstores herunterladen.

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