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DER ZIMMERMANN 12.2016: Mit Messen auf Nummer sicher

Sachverständige berichten - Mit Messtechnik kann der Zimmerer in der Baupraxis kontrollieren, ob er vorgegebene physikalische Größen eingehalten hat. Damit dienen verschiedene Mess- und Prüfmethoden auch der Qualitätssicherung am Bau.

Mit Messen auf Nummer sicher
Die gängigste Methode zur Holzfeuchtemessung ist im Zimmererhandwerk die mit Einschlagelektroden. Bei dieser Messung zeigt die Anzeige eine Holzfeuchte von 14,2 %. Bild: Josef Egle

Das Bauwerk noch eiligst schließen, bevor sich die herannahende Regenwolke entlädt, dazu pausenlos ein wimmerndes und vibrierendes Smartphone – jeder Zimmermann kennt diese Momente, die sicherlich mehr als zutreffend mit dem Wort „Stress“ zu bezeichnen sind. Terminhetze, dazu nicht selten irgendwelche unplanmäßigen Störungen nehmen im Baualltag bisweilen die Luft, um beispielsweise betriebliche Abläufe oder organisatorische Maßnahmen einmal kritisch zu überdenken und neu zu gestalten. Und gerade da läge oftmals erhebliches Potenzial für Vereinfachungen, Arbeitserleichterungen und letztlich Kosteneinsparungen. Gezielt eingesetzte Mess- und Prüfmethoden, um Holzkonstruktionen besser und in gesicherter Qualität herzustellen, gehören nicht nur in mittelständischen Betrieben, sondern auch im Handwerk zu diesem Potenzial.

Titel DER ZIMMERMANN 12.2016

Mängel durch zu feucht eingebautes Holz lassen sich im Nachhinein in vielen Fällen nicht mehr oder nur noch mit sehr hohem Aufwand beseitigen. Gleiches gilt bei der Errichtung von Gebäuden, wenn etwa übermäßiger Luftzug erst im fix und fertigen Zustand erkannt wird. Dies und vieles andere mehr kann zu erheblichen Zusatzkosten führen, die bei rechtzeitig durchgeführten Messungen oder Prüfungen ohne Weiteres eingespart werden könnten. Im großen Sammelbecken aller möglichen Mess- und Prüfmethoden, von denen viele auch als Dienstleistung angeboten werden, ist es zunächst wichtig, sinnvolle von vergleichsweise unsinnigen und nutzlosen Messungen zu unterscheiden. Auch müssen die Möglichkeiten und Grenzen einzelner Messmethoden richtig eingestuft werden. Wissen ist da allemal besser als blindes Vertrauen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in DER ZIMMERMANN 12.2016.

Autor: Josef Egle

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